Auf ein Neues!

So ihr Lieben, neues Jahr, neues Glück. Es riecht nach Veränderung im Jahr des Drachen, deshalb habe ich mich - nach übrigens jahrelangem Kampf - endlich einmal dazu entschieden, mir auch einen Tumblrblog zuzulegen. Ob ich meine gesamten Aktivitäten nun dorthin verlegen werde und meine Blogs auf Blogger.com schließen werde weiß ich noch nicht. Aber die Wahrscheinlichkeit ist groß. Wer mich also weiterhin lese möchte, hier meine neue Adresse:

Egoistisch sein. 
Sorry Leute.

Hochzeit, my dear.



Sich alles von der Seele schreiben. Penetration im höchsten Maße. Diese Männer, wie sie mich einfach gerade aufregen. Ja, klar. Spaß und so. Wenn ich das schon höre, damit müsst ihr mir ganz bestimmt nicht kommen. Der Meisterin im verschlüsseln der Worte. Spaß - dass ich nicht lache. Ex-Freundschaft oder was? Und schon wieder verlangen nach Neuem. Unbedingt ausprobieren. Unbedingt ausziehen. Das ist es. Und warten dauert so lange. Keine Inspiration, keine Ideen. Die Welt verschläft mich. Ich verschlafe die Welt. Schade, dass sie nicht jetzt schon untergeht, wenn der Weihnachtsschmuck doch noch im Zimmer steht. Und dann wieder diese soziale Penetration, ich kann Menschen einfach nicht ab haben. Schade um's Brot. Ach, manchmal möchte ich einfach nur tagelang schlafen, ohne, dass die Zeit vergeht. Dann aufstehen, frisch, munter und fröhlich und wieder ein paar Tage leben. Rythmus lass nach.
Und ja verdammt, es tut weh.



Somebody that I used to know - Gotye

Und um dem nun für mich doch verletztender ausfallendem Geschehnis Genüge zu tun, hier das, was nicht nur unser beider Lieblingslied ist, sondern wohl auch so gut wie alles aussagt:





Now and then I think of when we were together
Like when you said you felt so happy you could die
Told myself that you were right for me
But felt so lonely in your company
But that was love and it's an ache I still remember
You can get addicted to a certain kind of sadness
Like resignation to the end
Always the end
So when we found that we could not make sense
Well you said that we would still be friends
But I'll admit that I was glad that it was over

But you didn't have to cut me off
Make out like it never happened
And that we were nothing
And I don't even need your love
But you treat me like a stranger
And that feels so rough
You didn't have to stoop so low
Have your friends collect your records
And then change your number
I guess that I don't need that though
Now you're just somebody that I used to know

Now and then I think of all the times you screwed me over
But had me believing it was always something that I'd done
And I don't wanna live that way
Reading into every word you say
You said that you could let it go
And I wouldn't catch you hung up on somebody that you used to know...

But you didn't have to cut me off
Make out like it never happened
And that we were nothing
And I don't even need your love
But you treat me like a stranger
And that feels so rough
You didn't have to stoop so low
Have your friends collect your records
And then change your number
I guess that I don't need that though
Now you're just somebody that I used to know

Somebody
I used to know
Somebody
Now you're just somebody that I used to know
Somebody
I used to know
Somebody
Now you're just somebody that I used to know
I used to know
that I used to know
I used to know
Somebody...

Und ganz nebenbei erzählst du ihm, du wärest zum Zahnarzt gegangen. Im Grunde machst du Schluss.

Nein, nein und abermals nein. Das lasse ich mir nicht gefallen. Wer zu stolz ist und dabei auch noch die Schuld anderen zuschiebt, wilde Spekulationen aus der Luft greift und selbst "völlig schuldfrei ist", dem brauche ich nicht hinterher zu rennen. Ich bewundere dich, ja. Ich würde mir auch die ganze Scheiße reinziehen, mich demütigen lassen, so wie sie, nur um etwas abgreifen zu können. Um einen Vorteil daraus zu ziehen. Finde ich einen fairen Tausch. Aber wenn nicht, dann eben nicht. Wir sagten es schon: Euch gibt es wie Sand am Meer. Wir brauchen dich nicht, aber du brauchst uns. Seh zu wie du ohne uns und ohne sie klar kommst.

Ich hoffe trotzdem, dass sich alles zum Guten wendet und vor allem der Unterricht weiter geht.

Denn egal wie sehr eine Sache schmerzt, oft tut es noch mehr weh sie loszulassen



Das mit ihm, das muss in 2011 bleiben. Auch wenn es mir fast das Herz bricht, mir vorzustellen, wie weh ich ihm damit tue, ich kann nicht anders. Muss auch einmal an mich denken. Schade ist es um die Familie, die schöne Zeit, das dazu gehören. Aber man muss auch mal Opfer bringen. Und er hat nur Vorteile aus dieser Verbindung gezogen, jetzt soll er sich jemanden suchen, der ihn nicht nur verletzt und der ihn wirklich aufrichtig liebt. Jemanden, den er verdient hat. Und ich kann mich meiner Arbeit widmen und vielleicht findet sich dieses Jahr noch jemand, der auch mir dieses wohlgehütete Geheimnis namnes Liebe aufdecken wird. Wenn nicht, sei's drum. Ich habe Zeit und meine ist momentan sehr gut ausgefüllt. Es ist eigentlich kein Platz für einen Freund, ich werde erleichtert sein, nach heute Nachmittag. Und ihm wünsche ich nur das Beste. Auch, wenn das diese abgedroschene Phrase ist, ich würde gerne mit ihm befreundet bleiben. Auch, wenn ich weiß, dass dem nicht so sein wird.

Liebster, ich habe die Zeit mit dir wirklich genossen, danke. Danke dafür und das Beste für dich!

Rückfall

Vorwürfe. Vorwürfe über Vorwürfe. Total halt- und sinnlos. Selbst liebe Menschen können einen mit vernünftigen und gutgemeinten Ratschlägen da nicht mehr herausheben. Tabletten helfen sowieso nur temporär und eigentlich auch überhaupt nicht mehr. Scheiße, ich finde aus dieser Scheiße einfach nicht mehr heraus. Ich bin nicht dafür verantwortlich und doch gebe ich mir für alles und jeden die Verantwortung. Die absolute Liebe. Die absolute Liebe. Die ABSOLUTE Liebe. Ja, ja ich fühl den Shit, Liebes. Aber fuck, das Gefühl ist einfach zu groß, es hat ausgelöst, was eigentlich nicht ausgelöst werden darf und doch werden muss. Ich kann nicht mehr, ich kann einfach nicht mehr. Ich komm hier nicht mehr raus. Und dann alleine sein. Und dann mit seinem Freund Schluss machen. Und dann?

Es liegt Großes vor uns, lass es uns leben.

Büchersortierend sitze ich hier, in meinem ehemaligen Zimmer, höre "Someone like you" und werde einmal wieder melancholisch. All die Gedanken, die durch meinen Kopf gehen, all die Jahre, die gelebt und doch irgendwie nie intensiv genug empfunden wurden. Freunde und Feinde, Ehemalige, Bekannte und diese Zwischenmenschen. Familie ist auch irgendwie dabei. Und natürlich Bücher. Viele gute neue Gedanken, nenn sie nicht Vorsätze, die umzusetzen an diesem Jahr liegen. Ich und niemand anderes. Endlich einmal ich. Noch viel mehr Veränderungen. Bye bye Ben. Und er auch, so leid es mir tut. Wäre doch gelacht, meine lieben Freunde.

Du wolltest epische Momente? Hier sind sie, sie liegen in deinen Händen, warten nur darauf in die Luft geworfen zu werden und sich endlich über dein Haupt ergießen zu können.

2012 Jahr des Drachen. Mein Jahr, dies wird es. Dies ist die Zukunft, sie liegt in unseren Händen.

Nein, kein Jahresrückblick. Das, was ich wissen muss, ist in meinem Kopf und Herzen gespeichert - Erinnerungslücken werden durch Freunde oder diesen meinen Blog hier gefüllt. Alles steht geschrieben, die reine Dosis Gefühl, soweit das bei mir eben möglich ist. 2011 war ein Jahr, das es so bei mir noch nicht gab. Es gab viele Umbrüche, für die ich allen guten Geistern im Himmel und auf Erden dankbar bin. Ich habe eine Freundin gefunden, die mein Herz berührt hat, mich gerettet und mich aufgefangen hat und mit der ich endlich diese Art von Freundschaft leben kann, die ich schon mein ganzes Leben lang leben wollte. Ich habe mich verändert und zwar um gute neunzig Grad. Ich wurde endlich frei, keine Penetration durch Schule mehr. Auch habe ich einen Freund gefunden, doch leider keine Liebe. Menschen, die mir helfen, auf die ich mich verlassen kann. Ich habe die Hoffnung verloren und wiedergefunden, geholfen, geweint, geliebt und gelacht. Getanzt, gesungen, Faust auswendig gelernt, viele unglaublich tolle Angebote bekommen, Theater gespielt, bin ein Apple-Suchti geworden, habe mich ein kleines Stückchen kennengelernt und viele "Freunde" losgelassen. Prinzipien wurden überarbeitet und endlich bin ich ein Stückchen näher an meinem Traum, an mir und an meinem wahren Leben dran. Es ist eines dieser Jahre, die einem immer in Erinnerung bleiben werden, obwohl ich die Zahl so gar nicht mag und 2011 sehr unsympathisch fand. Anfangs. Nun bin ich einfach nur dankbar.

Am Ende wurde es wohl doch ein kleiner persönlicher Rückblick, man kann es wohl doch nicht lassen. Es ist, was es ist und im Grund ist es richtig so.
The World is mine. Ich werde sie kriegen, alle.
Niemand kann mir was. Ich bin ich. Und ich bin mir selbst genug.

So sei es.

Best Wishes for 2012 ihr Menschen.
Warum können die Menschen nicht mehr alleine sein?
Und warum haben alle verlernt zu schweigen?
"Und lässest sie hülflos verderben"

Fröhliche!



Mal wieder ist ein Jahr vorbei, die Geschenke eingepackt, der Weihnachtsbaum geschmückt, die sommerlichen Temperaturen draußen ungeachtet schwirrt doch ein bisschen Weihnachtsstimmung durch die Gänge, Lichter werden entzündet, feierliche Gesichter aufgesetzt, die alten Vorurteile außen vor gelassen, Familie setzt sich zusammen, man isst, feiert, trinkt und beschenkt sich, am Ende geht man wieder alleine in sein Bett und ist doch irgendwie ein bisschen froh gestimmt.
Auf dass ihr auch dieses Weihnachten frohen Mutes übersteht, ein bisschen Weihnachtsfreude in euch weckt und gut ins neue Jahr 2012 rutscht, wünsche ich euch nur das Beste!
MacBook, geliebter neuer Schatz, komm her zu mir und lass dich umarmen!

Jetzt ist es soweit.



Schlimm, wenn du dich plötzlich nicht mal mehr mit deinen früheren besten Freunden verstehst, weil sie einfach auf einem anderen Planeten leben. Sie verstehen dich nicht mehr, deine Handlungsweisen, deine Gedankengänge. Sie möchten über andere Dinge reden, diskutieren, als du. Sie kratzen nur an der Oberfläche, du dagegen willst ins Innere gehen. Sie verstehen nicht wie wichtig Gefühle sind. Für sie. Für dich. Für deine Zukunft. Therapie, davon halten sie sowieso nichts und überhaupt, warum machst du sowas, das brauchst du doch nicht. Du vor allem nicht. Du kommst dir nur noch blöd vor, wenn du ihnen Dinge erzählst - sowieso, du warst noch nie gut im erzählen, zuhören lag dir schon immer mehr - und wenn du es dann ausgesprochen hast, weißt du selbst, wie nichtig es in ihren Ohren klingen muss. Sie haben ja auch keine Ahnung, wie auch. Schauspieler unter sich - das kleine Völkchen. Wenn die Zeit fehlt, für dich, für sie, für's Beisammensein. Wenn du ihnen nichts mehr zu sagen hast und dich ihre Dinge auch nicht mehr wirklich interessieren, dann weißt du, dass du eine Ebene weiter gekommen bist. Dass eure Zeit vorbei ist und das meiste schon schöne alte Vergangenheit. Du wirst es noch ein paar Mal versuchen, es ist ja auch zu schrecklich, diese vielen, vielen Jahre, diese Erinnerungen und Erlebnisse einfach so auf den Müll zu werfen. Aber irgendwann wirst du resigniert aufgeben, die Freundschaft in das kleine Kästchen "Schöne Erinnerungen" legen, abschließen und dich neuen Freunden widmen. Deine alten werden dich wahrscheinlich nicht verstehen, aber auch sie sind froh, dass sie jetzt nicht mehr Gefahr laufen, sich mit tieferen Dingen befassen zu müssen. Das würde ihre Welt sprengen und du schwebtest doch schon immer im Weltraum, nie auf ihrem Planeten, aber deinen hattest du auch noch nicht gefunden. Jetzt ist es soweit.

Vielleicht sollte man einfach aufhören mit bestimmten Menschen zu reden. Vergeudete Zeit, unnützes Geschwätz. Wozu? Und dann im Gegensatz diese unendlich tiefen, ergreifenden Gespräche, die dich weiterbringen. Manche Leute haben es einfach nicht verdient mit mir zu sprechen. Say it.

Selbstschutz.

Habe ich mir nicht den Falschen ausgesucht!?


Und dann hat man wieder Glücksgefühle, wenn man merkt, dass man die richtige Entscheidung getroffen hat und nun in die richtige Richtung unterwegs ist. Doch dann kommt wieder der Zweifel und die böse Stiefmutter Depression ruft ihre Parolen um mich einzufangen, einzulullen in ihre sanften Schwingen, die doch nur täuschend aufwirbeln, um dann, wenn sie sich wieder legen, ihre messerscharfen Klingen auszufahren und mich zu zerfetzen - ganz langsam und schön genüsslich. Der Kampf dagegen ist schwer, manchmal so schwer, dass ich am liebsten aufgeben möchte und mich in ihre Arme fallen lassen will. Ein leichtes, aber dafür auch unlebenswertes Leben!


Und er küsste mich auf diese liebevollste aller Arten. Er, der nichts von mir erwartete und von dem ich nichts erwartete. Er, der nur für zwei Wochen und nur für eine Affäre in mein Leben trat. 

Was bist dagegen du, was seid ihr alle, die ihr euch rühmt mein Leben mit mir zu leben?

Wenn Träume fliegen lernen.

Wie schnell stirbt man eigentlich, wenn der Kopf platzt? Schlägt das Herz dann noch weiter? Und warum können wir uns nicht um 360 Grad drehen? Wäre das nicht eine nette Gabe?
Ich hasse es, in diesem Haus zu sitzen, zu lesen, Filme zu schauen, zu schlafen und nichts weiter zu machen, als zu hoffen, dass es irgendwann besser wird. Ich brauche Abstand, ich brauche Ruhe, ich brauche ein anderes Zuhause. Weshalb bin ich wohl jeden Abend weg, weshalb schlafe ich wohl so gerne bei meinem Freund. Freund. Freund. Freund. Entweder ganz oder gar nicht, warum belasse ich es nicht dabei? Es ist so kompliziert, da kann ich nicht einfach Schluss machen! Ja ja, sicher. Und: "Während einer Psychotherapie sollte man keine schwerwiegenden Entscheidungen treffen!". Na super. Vielen Dank auch. Und Tschüss.
Natürlich wäre es am einfachsten einfach Adieu zu sagen. Aber auch feige. Und chancenvermasselnd. Und karriereruinierend. Und überhaupt, ein paar wenige habe ich hier ja noch, die mir etwas bedeuten. Aber es ist alles so schwierig und dabei habe ich das alles doch nur gemacht, damit mir endlich geholfen wird. Warum versteht denn keiner, dass ich Hilfe brauche? Was bitte, soll ich denn noch tun, damit ihr das versteht? Ihr Ärzte und Familienmitglieder und sowieso alle, die mir nicht Ernst nehmen. Ihr habt doch keine Ahnung. Und was für keine Ahnung ihr habt. Wenn der Trott immernoch so abläuft, wie vor dem Zusammenbruch, was soll das denn bitte für eine Besserung sein? Trott, welch Ironie. Praxistrott.
Und dann noch diese Träume. Träume, in denen man sich verlieren könnte.