"Mit Ganja wird man höchstens ehrlich und so ruhig wie die See"

 

Benjie - Ganja smoka

Klar sind Drogen böse. Ich würde auch nie jemanden empfehlen welche zu nehmen. Und ja, man wird von den meisten schnell abhängig. Aber trotzdem würde ich nicht behaupten, dass sie grundsätzlich schlecht sind. Sie haben auch ihr Gutes. Nur, damit das hier nicht zu Missverständnissen kommt, ich rate jedem, der auch nur ein halbswegs normales, erfolgreiches Leben führen will, davon ab jemals welche auszuprobieren. Deswegen sei hier gesagt: Ich will nur meine Meinung kundtun.
Jeder der mal drogenabhängig wird, fängt klein an. Zuerst einen Joint auf Partys. Aus einem werden mehrere. Man beginnt über Koks, Heroin, Ecstasy nachzudenken. Irgendwann kommt alles zusammen; Gruppenzwang, der Reiz des Neuen, Verbotenen, Überredungskünste der Anderen - egal was es ist, die Hemmschwelle sinkt mit jedem joint den du rauchst. Irgendwann sagst du dir, dass du doch sowieso nicht abhängig wirst, von dem einem Mal. Nur mal ausprobieren, wie es denn so ist. Ob das stimmt, was alle so reden. Ob du nun abhängig wirst, hängt natürlich von der Drogen und von deiner eigenen Charakterstärke ab. Manche brauchen nur einmal, andere können es öfters machen, ohne in die Sucht abzurutschen. Wie gesagt, das kommt auf jeden selbst an. Nur wenns passiert, dann kannst du's dir eigentlich so ziemlich abschreiben.
Aber dann gibt es natürlich acuh noch die, die nicht süchtig werden. Oder gar nicht erst mit härteren Sachen anfangen. Kiffen an sich ist vollkommen okay. Harmlos, wenn man es so bedenkt. Es gibt sogar Studien, die besagen, dass unser Hirn einen eigenen Bereich nur zum Hanfabbau hat. Strange, oder? Nun ja, es gibt viele Verschwörungstheorien rund um's Ganja. Ich möchte hier auch gar nicht irgendwelche Mutmaßungen aufstellen oder über Richtig und Falsch urteilen. Fakt ist: von Ganja wirst du nur sehr sehr langsam abhängig und schädlicher als Zigaretten ist es auch nicht.
Für mich bringt kiffen ziemlich viel. Ich nehme nicht mehr alles so ernst bzw. denke viel leichter über bestimmte Sachen. Außerdem hat sich mein Selbstbewusstsein ganz schön gesteigert. Allgemein mein ganzes Lebensgefühl hat sich verändert.
Es ist erstaunlich, wie viele Leute eigentlich kiffen. Wenn du einmal in der Szene drin bist, bekommst du das ja alles mit. Unglaublich, wie viele Jugendliche, die entweder absolut nichts davon wissen oder Drogen total ablehnen, Musik von Kiffern bzw. Musik, die vom Kiffen handelt, hören. Ist ja auch nichts dabei, die Musik ist aus einem Grund so gut: Weil sie in genau dem Zustand geschrieben würde, für den sie auch gedacht ist. Und weil dabei eben ein ganz anderer Lifestyle herrscht. Viele machen auf "Psydo-Kiffer", andere haben keine Ahnung, tun aber als ob und wieder andere versuchen uns zu bekehren, obwohl sie uns doch einfach in Ruhe lassen könnten.
Aber gut, andere trinken Alkohol bis sie im Koma liegen, rauchen Kette, fügen sich selbst Wunden zu oder rutschen in irgendeine andere Sucht, welche es auch immer sein mag. Da ist mir mein Ganja lieber, harmloser und effektiver. Und dazu passt mal wieder super mein Motto: Jedem das Seine. 

Dynamite Deluxe - Grüne Brille

2 Kommentare:

  1. Ich hab noch nie gekifft, was andre machen ist mir egal, weiß nicht, ob ich dazu eine positive oder negative Einstellung habe ^^
    Ach ja, aber zu deinem Motto: dieser eigentlich recht umgängliche Spruch stand über dem KZ Buchenwald..
    http://de.wikipedia.org/wiki/KZ_Buchenwald

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  2. Jo, das weiß ich. Aber ich finde, man sollte nicht immer auf diese Themen zurückkommen. Es war schlimm, das will ich gar nicht harmlos reden, aber ich interpretiere dieses Motto auf meine Art und Weise und dafür ist es gut. Schade, dass es so eine "böse" Prägung hat.

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