Es ist verdammt schwer, diesem Leistungsdruck gerecht zu werden. Vor allem wenn dieser Leistungsdruck von einem selbst erzeugt wird. Auf der einen Seite kann ich einfach nicht mehr weiter machen, weil mir momentan kaum mehr Kraft genug bleibt, zu entscheiden, welche Kleidung ich morgends anziehe. Auf der anderen Seite stehen jetzt erst die richtig harten Sachen an. 6 Schulaufgaben innerhalb von 5 Wochen, ein Fachreferat, dass ich nach den Faschingsferien halten muss und von dem ich noch immer kein Thema weiß, 4-6 Kurzarbeiten innerhalb der nächsten 2 Monate, eine Unmasse an Exen und last but not least die Abschlussprüfungsvorbereitung. Und das waren nur meine schulischen Verpflichtungen. Von Theater und meinem nicht vorhandenen Privatleben mal ganz abgesehen.
Und wenn ich dann noch unzufrieden mit meinen Leistungen bin, weil man ja eigentlich besseres von mir gewohnt ist, ich aber einfach keine Kraft und keine Zeit mehr habe um noch mehr zu tun, dann kommt das einem baldigen Zusammenbruch schon sehr nahe. Und ich glaube sogar, dass dieser nicht mehr weit entfernt ist.
Momentan ist einfach alles so konturlos. So undefiniert und in der Schwebe. Ich weiß auch nicht.
Das einzige, worauf ich mich jetzt erstmal freue, sind die beiden Vorstellungen Morgen und am Samstag. Dafür Hoffnung Nr. 1: Genug Zuschauer (es ist das berühmt berüchtigte Wochenende nach der Premiere, gähnende Leere und an allen Folgenden rennen die uns dann die Bude ein - trotzdem ziemlich deprimierend, vor fast leerem Haus zu spielen)
Hoffnung Nr. 2: Dass ein bestimmer Herr von letzten Mal, diesem Mal auch wieder kommt. Und ich einen weiteren wunderschönen Abend mit ihm verbringen werde. Und der Kontakt dann vielleicht auch anhält.
Aber nun ja, bis dahin übe ich mich in Geduld und versuche soviele Kraftreserven aufzutanken, wie möglich.
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