Ich will. Ich will. Ich will.
Irgendwie hat in letzter Zeit eine totale Rastlosigkeit von mir Besitz ergriffen. Ich würde am liebsten tausend Dinge auf einmal tun und am Ende mache ich doch gar nichts, weil ich mich nicht entscheiden kann. Und weil ich zu faul bin, mich nicht aufraffen kann. Ich will endlich spielen, auf der Bühne stehen. Und wenn das nicht geht, eben Vorbereitungen treffen, meine Aussprache verbessern, Texte auswendig lernen, Gedichte, was auch immer. Ich möchte noch mehr über Theater erfahren, ich möchte Stücke analysieren. Ich möchte lernen, ganz viel lernen. Mein Allgemeinwissen verbessern und für die Schule üben. Ich möchte nächstes Schuljahr nur noch einser schreiben. Ich möchte Bücher lesen, ohne Ende. Ich möchte mein Englisch verbessern, Bücher übersetzen. Ich möchte abnehmen. Ich möchte Sport treiben. Ich möchte mich zur Ruhe setzten und daliegen, der Musik lauschen. Ich möchte soviel und hab doch keinen Antrieb. Zu viel zu tun, zu wenig Zeit, zu wenig Überwindung.
Gibt es ein Mittel gegen Antriebslosigkeit?
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Danke -die Umarmung hat gut getan. (=
AntwortenLöschenJa, das würde ich auch zu gern wissen.
Ich verstehe selbst nicht woher diese kommt?! Wenn man doch etwas so sehr will, sollte man in der Lage sein Himmel & Hölle in Bewegung zu setzen. Aber trotzdem passiert nichts. Man ist zu faul. Hängt durch. Verschiebt alles auf später.
Ich gebe dir zwei Ratschläge, die mir selbst einmal geholfen haben -jedenfalls mehr als andere =D
1. Setze dir nicht zu viele Ziele. Das ist ein großer Fehler. Dadurch ertrinkst du praktisch in dem Meer von Dingen, die du tun willst & hast folglich noch weniger Lust.
Deswegen fange klein an. Mach dir eine Liste, was du zuerst erledigen willst. Und erst nachdem du das systematisch, oder wenigstens ausreichend in einem bestimmten Zeittraum gemacht hast, stürzt du dich auf den nächsten Punkt. Und gönn dir ausreichend Pausen^^ Es muss nicht alles sofort geschehen. Man wird nicht mal eben schlauer o. besser o. dünner in zwei, drei Wochen. Das geht alles über Jahre. Hauptsache man schmeißt nicht alles hin nach der ersten Niederlage, sondern man gewissenhaft immer weiter. Auch wenn nur ganz wenig -hauptsache überhaupt etwas. Danach gönnt man sich wohlverdienend ein kleines Geschenk, als Motivation quasi.^^ Probier's aus. (=
2. Picture it -du bist du, in einem Jahr, und hast nichts getan. Dann würdest du dir in den Hintern beißen und sagen -mist, ich wünschte ich hätte mich aufgerafft damals mehr getan zu haben -dann wäre ich jetzt nicht an der gleichen stelle.
Ich denke nämlich jeder hat es mal erlebt, dass er etwas nicht getan zu haben sehr bereut hat. Also stell dir vor wie du dich aufregen wirst später, wenn du nichts tust und dir wünschen wirst früher doch alles angepackt zu haben.
Viel Erfolg!
Liebe Grüße:*
Schmetterling.
sich nicht zu viel auf einmal vorzunehmen bzw. Schritt für Schritt vorzugehen
AntwortenLöschenIch kenne dieses Gefühl, dieses Wollen und gleichzeitig diese seltsame Starre die einem hindert all das zu tun was man möchte, genau das was du oben beschreibst, kenne ich selbst auch sehr gut.
Das Problem ist, dass zu viel auf einmal zu wollen blockiert, da man sozusagen vor einem Berg von "Aufgaben" steht.
Vllt hilft es dir eine Liste mit all den Dingen die du machen willst zu schreiben. Das gibt dir das Gefühl nichts zu vergessen bzw. kannst sie noch ergänzen.
Danach kommt Schritt 2. Überlege dir wie du nach und nach alles realisieren kannst.
Dann beginne. Schritt für Schritt.
Am besten zuerst mit etwas, das am leichtesten/schnellsten funktioniert, damit du erste Erfolgserlebnisse hast. Somit schlägt man auch nach und nach die Antriebslosigkeit in die Flucht.
Uh. Der Kommentar ist jetzt aber lang geworden. Ich hoffe du kommst dir jetzt nicht "geschulmeistert" oder dergleichen vor. Dies lag nicht in meiner Absicht. Ich hoffe eher, dass ich dir in irgendeiner Weise damit helfen konnte, da ich weiß wie unangenehm und frustrierend so eine Zeit sein kann.
lg Loreley
http://ewiger-reigen.blogspot.com/