Dieses Mädchen, das wir alle sein wollen.

Ich habe eine Freundin, die ich total bewundere. Sie ist nicht nur sehr hübsch und klug, sondern sie hat auch eine Art an sich, die so leicht, so lebenslustig ist, dass man sie einfach nur lieben muss. Sie hat einen tollen Style, Glück mit den Männern, eine schöne eigene Wohnung, eine halbwegs funktionierende Familie und sie hat diese Clique, die ich schon immer haben wollte.
Ich wollte schon immer zu so einer Clique gehören, die sich schon seit dem Kindergarten kennen, zusammen aufwachsen, zusammen zur Schule gehen, im gleichen Ort wohnen, die wildesten Partys feiern, aber auch wunderbare Gespräche führen können. Das war mein Traum. Und ich beneide jeden, der so etwas hat.

Aber was ich vor allem beneide, etwas, dass ich auch an mir "ändern" könnte, ist ihr Lebensstil. Ich kann nicht beschreiben, was es genau ist, aber es sind einfach diese kleinen Dinge, auf die sie Wert legt, die ihr Leben glücklicher machen.

Ich weiß ja selbst, dass ich nicht so bin, wie sie. Ich habe ganz andere Vorraussetzungen. Vielleicht hätte ich so eine Clique gehabt, in Fürth. So ein Leben. Aber ich weiß nun mal nicht, wie mein Leben in Fürth ausgesehen hätte. Und hier habe ich zwar auch so eine Clique (die Handballer), aber es ist nicht das, was ich will. Ich fühle mich auch nicht so zugehörig, will mich gar nicht so fühlen. Und all die anderen Sachen kann ich ja auch nicht ändern.
Aber was ich halbwegs "ändern" kann, ist mein Lebensstil. Die Dinge, auf die ich Wert lege. Mein Verhalten. Mich. Und das hab ich mir vorgenommen. Noch zu den anderen Dingen, die schon länger auf meiner Allerwichtigsten "To-Do-List" stehen.
Ich frage mich nur, was das ist. Lifestyle, Lebensstil. Man kann es nennen, wie man will. Was macht das aus, auf welche Bereiche dehnt es sich aus? Wie ist der Lifestyle von anderen?
Fragen, viel zu viele Fragen und keine Antworten.

2 Kommentare:

  1. Man will immer das haben, was man nicht hat. Das eigene schätzt man nicht. Das ist wirklich paradox.
    Ich versuche mit dem glücklich zu sein, was ich habe. Aber das ist unmöglich.
    Ich möchte mich gar nicht einmischen, aber ich bezweifel, dass du glücklich wirst, wenn du dich änderst. Man bleibt irgendwie immer ein Stückchen unzufrieden... leer.

    Ja, du hast auch wieder Recht, man schreibt eigentlich wirklich nur für sich selbst. Schreiben ist für mich sehr befreiend und wie Balsam für die Seele.
    Freut mich, dass die Party ein Erfolg war! (=
    Liebe Grüße
    Schmetterling

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  2. Hm, ich denke, man wird immer danach streben, glücklicher zu sein als man gerade ist. Und das ist doch eigentlich nichts schlechtes, auch, wenn wir die Möglichkeiten, glücklicher und zufriedener zu werden, von anderen abschauen.

    Wenn du gerade nicht glücklich mit dir bist, ist das schließlich ein Zeichen dafür, dass etwas nicht in Ordnung ist und geändert werden sollte.

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