Langsam wird mir wieder bewusst wie sich wirkliche Traurigkeit anfühlt.
Traurigkeit gegen die man nichts tun kann.
Traurigkeit, die die Sinne betäubt.
Traurigkeit, die mich wieder tief in dieses schwarze Loch hinabführt.
Das Loch reißt auf und will mich wieder in sich hinabziehen.
Aber ich will nicht schon wieder kämpfen.
Dieses Mal nicht. Es hat gereicht. Ich habe schon zu oft gekämpft.
Bin schon zu oft die glatten Wände hochgeklettert, um nur wieder ein bisschen von diesem Licht zu sehen.
Dieses Mal habe ich keine Kraft mehr um zu kämpfen.
Wenn ich jetzt falle, bleibe ich liegen.
Ich werde nicht mehr klettern, nicht mehr kämpfen.
Ich werde mich einfach nur hinlegen und alles an mir vorbeiziehen lassen.
Dann ist es vorbei. Dann hat es mich wieder. Dieses schwarze Loch.
Ich hätte nicht gedacht, dass es mich so mitnimmt.
Ich vermisse ihn. Ich habe schon lange nicht mehr jemanden so vermisst, wie ihn jetzt.
Alles sehnt sich nach ihm.
Das war schon lange nicht mehr da. Dieses Vermissen. Dieses Sehnen mit allen Sinnen.
Und die Hoffnung, dass wir nochmal eine Chance kriegen, ist sehr gering.
Selbst wenn er über sie hinweg ist, bin ich stark am zweifeln, dass er mich noch wollen würde.
Ich bin einfach nur zu jung, zu albern, zu melanchonisch, und er liebt sie.
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