Nothing else matters.


Fuck. Die ganze Scheiße hat mich echt mehr aus der Bahn geworfen, als ich dachte. Und nichts hilft. Verdammt, ich konnte noch nie gut einschlafen, aber meistens half die Musik. Und jetzt? Jetzt helfen weder Tablette, noch kiffen, noch sonst irgendein Schranz. Ich kann nicht mehr. Und ich will nicht mehr. Was hilft es mir, wenn mich diese zwei Wochen mehr verändert haben, als die letzten Jahre? Und dabei ist das noch gelogen. Trotzdem haben sie mich verändert, ich weiß noch nichtmal warum und wie und sowieso. Wie assi ist das bitte, wenn meine Laune allein von unseren Gesprächen abhängt? Ich hasse es über Facebook zu schreiben und für telefonieren, ist er nicht nur zu weit weg, sondern dummerweise auch noch in einem anderen Land. Außerdem weiß ich gar nicht, ob eine Freundschaft gewollt sein sollte. Gut sein wird. Für mich. Für ihn. Für uns. Es bockt mich nicht, ob das gut ist, was ich hier tue. Ich weiß nur, dass ich etwas anders machen muss. Und zwar gehörig. Ich muss anders werden.
Kiffen und Alkohol werden auf das minimalste beschränkt. Schule wird wieder den Stellenwert erhalten, der ihr gebührt und gleich danach kommt das Theater. Und danach erstmal lange Zeit nichts. Abgesehen von Freund und Freunden. Aber in erster Linie muss ich mich erstmal um mich kümmern. Um meinen Charakter, meine Persönlichkeit. Darum, dass es mir wieder besser geht und ich auf den Damm komme. Und vor allem nicht einer Urlaubsliebe nachhänge, die mir so an die Nieren geht. Urlaub hin oder her, allein schon unsere Vorstellungen von unseren jeweiligen Leben lassen sich nicht vereinbaren. Außerdem gibt es bestimmt noch tausende Jungs, die mir genau das geben können, was er mir auch gab. So besonders war es ja nun auch nicht, er war einfach nur der erste, der es mir gab. Schluss, Aus, Ende. Kein Hokuspokus, keine große Liebe, keine Seelenverwandtschaft. Rein zwischenmenschliches, korrektes Verhalten, basierend auf sexuellen Interesse der beiden Figuren. Nichts weiter.

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