26. August. 2011
Ich frage mich, warum ich dich vermisse. Ist es eine Nachwirkung des Traumes von heute Nacht? Oder einfach nur die Entzugserscheinungen der jetzt schon zwei Wochen, die wir uns kaum gesehen haben und auch sehr wenig Kontakt hatten?
Sollte man es Liebe nennen?
Oder ist das Ganze doch nur Einbildung?
Moralisch verwerflich?
Vermissen aufgrund der Einsamkeit, die ich hier verspüre?
Oder der, die schon mein ganzes Leben bestimmt?
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Momentan fehlt mir einfach die Motivation zum Schreiben. Vielleicht liegt das daran, dass bei mir momentan alles ziemlich gut läuft. Irgendjemand sagte einmal, dass man dann am Besten schreibt, wenn man wütend, traurig, deprimiert ist oder sonst eine "negative" Gefühlsregung in sich spürt. Und davon gibt es in meinem Leben gerade sehr wenig, von ein paar schwachen Momenten mal abgesehen.
27.8.2011
Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie man ein Kind so verziehen kann. Dass man ihm alles durchgehen lässt und es "anitautoritär" erziehen will, das ist sowieso schon der größte Schmu, den ich je gehört habe. Und was dabei heraus kommt, sieht man ja wohl. Vor allem fällt es nicht nur mir auf, sondern auch noch anderen. Aber was soll man auch groß sagen. Erstens ist es immer noch ihr Kind und sie können bestimmen, wie sie es erziehen wollen und zweitens scheint es ihnen gar nicht aufzufallen. Aber die beiden sind ja auch so Persönlichkeiten, denen das gar nichts ausmacht. Aber man kann nur hoffen, dass das Kind in der Schule oder von seinen Freunden die benötigte Umerziehung bekommt, ansonsten wird es nicht nur verkorkst und verzogen sein, sondern auch ein sehr schweres Leben zu führen haben. Für mich persönlich ist es jedenfalls schwer, das länger zu ertragen oder es überhaupt ohne etwas zu sagen hinzunehmen.
29.8.2011
Das Problem ist, dass ich andere Leute beleidige bzw. abfällig über sie und ihre Gewohnheiten spreche, weil ich selber nicht verletzt werden will.
31.8.2011
Meine Angst ist ja vordergründig, dass ich, wenn ich jetzt weiß, wie es z.B. mit dem Puzzelmeister ist, dass ich dann nicht mehr mit dem mir momentan gegebenen zufrieden bin und unbedingt das will, was ich nicht nur nicht bekommen kann, sondern was mir auch mein momentan so gut aufgebautes Leben kaputt machen würde. Aber komischerweise fordere ich das Schicksal und mich ja wirklich bei jeder nur möglichen Gelegenheit heraus. Was soll das nur werden?
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Dieses komische Gefühl, bei welchem man nicht weiß, wie man sich fühlt, man sich aber wirklich komisch fühlt - so ganz und gar traurig deprimiert, auch genervt von Menschen. Schließlich ist das bei mir ja vorderrangig sowieso der Fall. Man will am liebsten weinen kann es aber natürlich nicht. Außerdem dieses Sehnen nach Nähe und Geborgenheit, nach Vertrauen und Zärtlichkeit. Das Bedürfnis nach Ruhe...
3.9.2011
Wow. Dieser Moment, wenn du eigentlich denkst, dass er abgereist ist und dann doch plötzlich vor dir steht, frisch geduscht, mit noch nassem Haar. Herzkasper vorprogrammiert.
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