Ich muss meinen eigenen Weg gehen. Es hat keinen Sinn, wenn ich versuche, so zu sein, wie andere, bloß weil ich sie dafür beneide, dafür bewundere, wie und was sie sind. Ich kann mir vielleicht ein paar Eigenheiten, ein paar Wortphrasen, Bewegungen oder Ideen von ihnen abschauen, aber ich kann nicht so werden wie sie. Und das soll und will ich auch gar nicht. Wenn sie exzentrisch ist, ja dann soll sie es doch sein. Ich bin nicht der Mensch, der exzentrisch ist, jedenfalls nicht in diesem Maße. Wir werden sehen, wer weiter kommt mit seinem Verhalten. Okay, manchmal bin ich extrem ruhig, aber ich kann auch ziemlich dominierend sein. Ich kann auch aus mir heraus gehen, wenn ich will. Ich weiß, ich darf nicht dauernd sagen, ja bald, wenn dies und das vorbei ist, dann werde ich mich darum kümmern. Dann werde ich versuchen, endlich diesen Wunden Punkt zu behandeln, damit ich mehr aus mir rausgehen kann. Ja, ich weiß, ich schiebe es vor mir her, aber momentan geht es nicht anders. Und in einer Woche kann ich mich um so viel kümmern und dann werde ich auch versuchen etwas gehörig zu verändern. Ich bin noch in einer Phase, in der ich intensiver danach suchen muss, was und wer ich eigentlich bin. Sie hat diese Phase auch schon hinter sich, sie ist auch schon 4 Jahre älter. Sie kann nicht Dinge von mir verlangen, die sie in diesen vier Jahren gelernt hat, bloß weil es eben ihre Art ist. Ich werde mich in meiner Art ihr gegenüber stellen und es ist mir sowas von egal, wie sie es aufnimmt oder was sie von mir denken mag. So bin ich und so soll sie mich annehmen. Wenn sie es nicht lassen kann, nun ja, dann eben nicht. Nicht mein Problem, Kleines. Wenn du wüsstest, was ich schon durchgemacht habe, im Vergleich zu dir, dann würdest du anders denken. Aber dieses eine Mal werde ich mich selbst nicht darauf herunterhandeln. Diesmal werde ich dir als Person gegenüberstehen. Und ich werde es als Kompliment und als Herausforderung nehmen.
Möge die Bessere gewinnen.
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