"Das Geld geht, die Schande bleibt"
- Hildegard Knef
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| Eine Potraitaufnahme aus dem Jahre 1943 |
Sie schloß die Schule mit der Mittleren Reife ab und kam in ihrer Ausbildung als Zeichnerin in die Trickfilmabteilung der UFA-Filmstudios, welche von den Nazis kontrolliert und unterdrückt wurde. Dort wurde der Firmenchef auf sie aufmerksam und ermöglichte es ihr eine Schauspielausbildung bei Else Bongers zu nehmen, die auch später noch eine Freundin und lebenslange Beraterin war.
Nachdem die Nazi-Herrschaft vorbei war, hatte Hildegard Knef ihren ersten großen Erfolg in dem Film "Die Mörder sind unter uns", welcher sie auch international berühmt machte. Dadurch wurde sie zum ersten deutschen Nachkriegsstar.
Gleich danach, im Jahre 1948 ging sie nach Hollywood, wie sie selber aber sagt: viel zu früh. Das dortige Filmstudio bat ihr keine Rollen an und ließ sie 2 Jahre sozusagen auf dem Trockenen sitzen. 1950 wurde sie dann amerikanische Staatsbürgerin.
Im gleichen Jahr drehte sie in Deutschland den Film "Die Sünderin" mit welchen sie einen der größten deutschen Skandale der Nachkriegszeit schuf. Unteranderem wurden damals als Gründe eine kurze Nacktszene Knefs und die Hauptthemen Prostitution und Freitod genannt. Vorallem gegen letzteres klagte damals die katholische Kirche.
Da die Medien sich auf sie stürzten "floh" Knef wieder nach Hollywood, um dort diesmal wirklich Filme zu drehen. Des Weiteren debüttierte sie als bis jetzt erste und einzige Deutsche am Broadway mit einer Hauptrolle (in "Silk Stockings").
Doch auch in Hollywood wendete sich bald alles gegen Knef, da sie einen Vertragsbruch mit ihrem Filmstudio provozierte und nun dort auch von der Presse "gejagt" wurde. Deswegen ging sie ins Ausland, vorwiegend nach England und Frankreich und drehte dort weitere Filme. In Deutschland trat sie aber nun vermehrt als Sängerin in den Vordergrund.
Später, in den Jahren 1970 und 1975, veröffentlichte Hildegard Knef die zwei wichtigsten ihrer sieben Bücher, nämlich "Der geschenkte Gaul" und "Das Urteil". Ersteres war eine Autobiographie ihres bisherigen Lebens und letzteres ein Buch über die Krankheit Brustkrebs, an der sie selbst litt.
Hildegard Knef starb am 7. Februar 2002 an einer akuten Lungenentzündung, kurz nachdem sie wieder die deutsche Staatsbürgerschaft bekam. Doch trotz ihrer späteren Erfolge als Sängerin blieb sie bis zu ihrem Tod in Deutschland durch Presserevolten "geächtet".
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| Hildegard Knef mit ihrer Tochter |
Knef war dreimal verheiratet und zwar von 1947 bis 1952 mit Kurt Hirsch, einem US-Amerikaner, deutsch-jüdischer Herkunft. Von 1962 bis 1976 mit Davin Cameron, einem britischen Schauspieler, aus welcher Ehe auch ihre einzige Tochter, Christina Antonia hervorging. Und als ihr Witwer, mit dem sie von 1977 bis zu ihrem Tod im Jahre 2002 verheiratet war, kann Paul von Schell angeführt werden.
- Hildegard Knef
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| Heike Makatsch in "Hilde" |




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