Meinen "Vater" respektiere ich schon einfach aus Prinzip nicht. Ich weiß, ich müsste langsam mal anfangen mich gut Fuß mit ihm zu stellen (allein schon der Finanzielle Aspekt meiner baldigen Ausbildung verlangt dies), aber so sehr ich mich auch bemühe, ich kann es einfach nicht. Ich muss immer wieder daran denken, was war und was er getan hat und dass dies nicht zu entschuldigen ist. Er ist für mich keine Autoritätsperson und ich habe auch keinerlei Sympathiegefühle für ihn. Es sind einfach zu viele Dinge vorgefallen, als dass das alles so aus der Welt zu räumen wäre.
Dagegen finde ich in meiner Oma die Respektsperson, die mir sonst fehlt. Ich bewundere sie dafür, dass sie so stark ist und so viel aushält. Ich finde, sie hat ihr Leben wunderbar gemeistert und in ein paar Dingen ist sie auch mein Vorbild. Auch wenn ich mich des Öfteren mit ihr streite und ab und zu auch nicht so schöne Gedanken über sie habe, denke ich doch, dass das normal ist und sie trotzdem einen hohen Stellenwert bei mir einnimmt.
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