L like -


Es ist immer wieder erstaunend zu sehen, wie schnell man jemanden verfallen kann. Ein bisschen gutes Aussehen da, ein bisschen wundervolle Gespräche hier, gewürzt mit andauernden Blicken in der Schule und voila, da ist es. Das ewige Warten, dass er on kommt. Das sich fragen, was das eigentlich sein sollte. Der Versuch, sich selbst das alles auszureden. Sich zur Vernunft zu bringen. Eigentlich wollte man doch was mit diesem anderen Kerl anfangen. Ganz zu schweigen davon, dass man definitiv nicht das Kaliber dieses Kerls ist. Und doch, die Vernunft ist mal wieder ausgeschaltet. Alle versuche a lá "Willst du was gelten, mach dich selten" oder "Das ist doch sowieso alles nur freundschaftlich" gehen sowas von in die Hose.
Und mal wieder ist da diese beschissene Hoffnung, die ich abgrundtief hasse, die mich manipuliert und mir vorspielt, dieses eine Mal, mit diesem Traumtyp kann das was werden.
Die Begleiterscheinungen, will heißen Schmerzen, lassen wir mal ganz außen vor.


Airplanes - Bob feat. Hayley Williams

Und plötzlich merkst du, dass dich dieser eine viel mehr fasziniert, als deine 4-Jahres-Liebe. Wie schnell das gehen kann. Ich will mich nicht entscheiden. Ich wähl' eh wieder das falsche. Doch es hängt noch nicht von mir ab. Noch nicht.

3 Kommentare:

  1. Wie ich dieses Gefühl nachvollziehen kann.
    Ich wollte auch immer stark sein, mich nicht so hingeben und verletzlich werden.
    Aber ich habe es trotzdem gemacht, einfach so.
    Auch wenn ich nichts gewonnen habe, ich würde es immer wieder so machen!

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  2. ich hasse dieses verfallensein -.-*


    toll geschrieben.
    so recht hast du.. so recht,

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  3. Und was sagt uns das?
    Das höchst wahrscheinlich seit der Kindheit die notwendige Liebe, das notwendige Vertrauen nie befriedigt wurde. Infolgedessen der anhaltende Mangel zur Sehnsucht wird, die den Verstand ausschaltet.

    Dass ich nichts anderes schreiben würde, wird dich wohl nicht überraschen. :D

    hdl,
    Lucia

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