And I will make the best of it.
Manchmal, in den seltenen Momenten, wenn mich die Sehnsucht wieder packt. Dann stelle ich mir vor, wie es gewesen wäre. Wie mein Leben verlaufen wäre, wenn meine Mama damals nicht gestorben wäre. Ich hätte jetzt schon 17 Jahre in Fürth verbracht. Ich hätte dort Freunde, alte Beziehungen, neue Bekannte. Ich würde schon seit 13 Jahren Taek-wan-doo machen, turnen und schwimmen. Ich hätte all die Veränderungen miterlebt, die ich jetzt nur so sporadisch beobachten durfte. Es gibt so viele tolle Sachen, die dann passiert wären. Mein Leben wäre so viel besser verlaufen.
Aber dann gibt es noch diese andere Stimme. Die Stimme, die mir sagt, was alles nicht so gut verlaufen wäre, wie es jetzt ist. Ich weiß nicht, ob ich so gut in der Schule gewesen wäre, wie heute. Ob ich auch dort den Traum Schauspielerin zu werden entwickelt hätte. Ob ich angefangen hätte Handball zu spielen. Ob ich nicht dort auf die schiefe Bahn geraten wäre. Ob ich dort nicht mein Leben verkorkst hätte.
Ohne diesen einschneidenden Verlust wäre mein Leben definitiv anders verlaufen. Ob gut, ob schlecht, ich weiß es nicht. Ich wäre nicht so frühreif und erwachsen. Aber vielleicht wäre ich ein optimistischeres Mädchen.
Aber ich kann es nicht wissen. Ich kann nicht wissen, wie mein Leben verlaufen wäre. Und mir all das vorstellen nützt nichts. Denn ich komme nur auf eine Erkenntnis:
Der Tod meiner Mama, war zwar das Schlimmste und Traurigste, was mir passieren konnte. Aber es war gleichzeitig auch eine Chance. Eine Chance meinem Leben eine gute Wendung zu geben. Eine Wendung zum Glück. Nur überschattet durch ein Ereignis in der Vergangenheit.
Und eines sage ich dir. Du wirst nicht umsonst gestorben sein!
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