Wie ein Tag plötzlich alles verändern kann.
Heimkommen und sich fühlen, als seien Jahre vergangen.
Seit mindestens 4 Jahren wieder der erste Zusammenbruch.
Ein wunderbares Gespräch führen und wissen, da sind welche, die interessiert es, wie es mir geht. Leute, die dir helfen würden. Die sich Gedanken um dich machen und sich bemühen.
Und doch die Gewissheit, dass man immer noch alleine dasteht. Alleine, weil man nur ein Kapitel im Lebensbuch der anderen ist.
In zwei Jahren muss ich gehen. Ich habe kein Leben mit einer Freundin verbracht. Keine Jahren werden mich an eine Freundin binden, die ich meine Beste nenne. Steter Wechsel, immer neue Freunde und dazu das Wissen, dass man eines Tages gehen muss.
Wie lang habe ich mich darauf gefreut und doch.
Und doch.
Ich weiß nicht, ob ich es immer noch will.
Und doch habe ich keinen Entscheidungsspielraum.
Entweder ganz oder gar nicht.
Entweder Leben oder nur Dahinvegetieren.
Gedanken. Dazu Philipp Poisel hören und sich fragen, wofür man eigentlich kämpft.
Ein anderes Leben, ja das wäre es. Ein sorgenfreieres normales Leben, wie es meine Freundinnen führen dürfen.

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen