Dafür, dass du genau wusstest, was du tatst.
Dafür, dass du mir willentlich weh getan hast.
Dafür, dass ich dir alles erzählt habe.
Dafür, dass ich dir so sehr vertraut habe.
Dafür, dass du wusstest, dass ich nur eine Chance hatte, mich zu öffnen und mich jemanden anzuvertrauen.
Und dafür, dass du wissentlich diese Chance verspielt hast.
Ich hätte das nicht geglaubt.
Nicht von dir. Du hast dich doch immer so ehrenwert verhalten und gegeben.
Warum musste dass alles sein? Warum hast du das getan? Macht es dir Spaß mich leiden zu sehen?
Und das heute. Das hätte wirklich nicht sein müssen. Verdammt, mit jeder deiner beschissenen Gesten hast du mir neue Hoffnung gegeben. Du wolltest mich sogar fast küssen!?
Und trotzdem es gibt keine Hoffnung für uns. Was du mir ja eindrucksvoll erwiesen hast, am Ende.
Oh ich hasse dich so. Für all das und noch viel mehr.
Aber am meisten hasse ich dich dafür, dass du mir gezeigt hast, wie schön es sein kann einen Partner an seiner Seite zu haben. Das kannte ich früher nicht, dieses Gefühl. Jedenfalls nicht so. Das andere war immer alles oberflächlich. Das mit dir war anders.
Und du hast in mir diese Sehnsucht geweckt. Ohne sie hätte ich weiter leben können wie früher, mir hätte nichts gefehlt. Doch jetzt habe ich immer diese Sehnsucht, nach einer Beziehung.
Dafür hasse ich dich.
Ganz hassen kann ich dich jedocht nicht. Weil du mir irgendwo mal was bedeutet hast. Irgendwann, irgendwie. Das geht nicht einfach so weg.
"Du wirst den vergessen, wegem dem du gelacht hast. Aber du wirst nie den vergessen, wegen dem du geweint hast."
Und weißt du was? Das stimmt, ich werde dich ganz bestimmt nicht vergessen. Wegen dir habe ich nämlich geweint. Das erste Mal seit Jahren. Aber das hat dich ja nicht interessiert. Hat dich überhaupt jemals was wirklich interessiert? Oder hast du nur so getan?
Naja, ist ja jetzt auch egal. Ich hab daraus viel gelernt. Und ich werde das Gelernte anwenden. Ohja, darauf kannst du Gift nehmen. Und wenn wir uns irgendwann mal wieder sehen, werde ich dir zeigen, was du verlassen hast. Was dir entgangen ist. Und ich hoffe ich werde dir dann zeigen können, was es bedeutet hat, eine Hass-Liebe zu führen.
Adieu, ich wünsch dir alles Gute, Liebster.
"Und hoffen wir das alles rechtens geht,
Man im neuen Rock, nicht um den alten fleht"
- Macbeth, Shakespeare

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