Handball
Ich treibe diesen Sport seit 10 Jahren. Und für mich ist es nicht nur ein Sport, den ich gerne ausübe, sondern es ist in dieser Zeit für mich zu einer Lebenseinstellung geworden, zu einer Lebensaufgabe, zu .. ja, zu einem Lebenssport.
Ich kann nicht beschreiben, was ich fühle, wenn ich auf dem Feld stehe und der Pfiff des Schiedsrichters ertönt, dass das Spiel beginnt. Dieses Kribbeln im Bauch, wie vor einem Theaterauftritt. Diese Freude, wenn das erste Tor fällt oder ich das erste Tor gehalten habe. Wenn der Ball wie von selbst von einem Spieler zum nächsten geworfen wird. Wenn die Spielzüge gelingen, es gut läuft und man weiß, man wird dieses Spiel gewinnen.
Ich verbinde mit diesem Sport die unterschiedlichsten Emotionen.
Zuallererst natürlich Freude. Freude an der Ausübung, am Zuschauen, am Gewinnen, am gemeinsamen Spiel mit der Mannschaft.
Doch auch Zorn, Wut, Traurigkeit, Hilflosigkeit, wenn mal etwas nicht so klappt, wie man es sich vorstellt. Wenn die Mitspieler oder man selber einen schlechten Tag hat, nichts klappen will, die Pässe nicht ankommen oder man einfach das Tor nicht trifft/keinen Ball im Tor hält. Zum Verrücktwerden.
Aber das alles beinhaltet auch den Willen zum Sieg.
Im Handball ist alles möglich. Man kann mit 10 Toren im Rückstand sein, sich aber schnell die Führung wieder erarbeiten. Beim Handball ist das Spiel erst dann gewonnen oder verloren, wenn der Schiedsrichter wirklich abpfeift.
Es liegt so viel Faszination in meiner Liebe zu diesem Sport. Weil alles möglich ist. Weil man selber merkt, man kann alles schaffen, im Spiel, wie auch im Leben, wenn man es nur will.
Ich glaube es ist eine sehr notdürftige Beschreibung, die ich gerade abgegeben habe. Aber ich kann das nicht in Worte fassen. Für einen echten Handballer zählt nur sein Sport. Er liebt alles daran. Die guten und die schlechten Seiten. Diese Leidenschaft kann man anderen nicht beschreiben, wenn sie das nicht selber erlebt haben. Es ist zu groß dafür. Ich würde euch gern mal einen kleinen Einblick geben, in das, was dieser Sport in mir ausgelöst hat. Aber ich glaube, dazu reichen meine Fähigkeiten im Schreiben nicht aus.
Aber bestimmt hat jeder von euch auch irgendetwas, das er damit vergleichen kann. Wofür er eine Leidenschaft hegt, die viel zu groß zum beschreiben ist. Jeder hat sowas. Auch wenn es noch unendeckt irgendwo in ihm drin schlummert.


ich weiß genau was du meinst.. ich bin auch seit mh 12 jahren glaube ich leidenschaftliche Handballerin und ich kann es mir noch garnicht vorstellen nächstes Jahr ein Jahr nicht spiele zu können (ich mache ein auslandsjahr). ich glaube diese gefühle die du beschreibst die ganze atmosphäre, der adrenalinkick das wird mir alles total fehlen..
AntwortenLöschenHuhu :)
AntwortenLöschendanke für deinen comment!
Ja der satz war einfach nur mega hart.
Ich dachte einfach nur "wenn du wüsstest..."
Und selbst wenn ich ihn nicht geliebt hätte, wäre der satz nicht wirklich charmant gewesen :D
Wobei ich finde F. schlimmer.
P. wusste ja nie was ich fühle - wobei muss er es gemerkt haben.
aber ich habs ihm ja nie gesagt - damals.
lg :-*