Ungewissheit. Wie ich es hasse. Du bist ein entschlossenes Mädchen, sagte ich mir immer. Sage ich mir immernoch. Doch stimmen, stimmen tut es schon lange nicht mehr. Entschlossenheit - was ist das? Glücklich sein - was ist das? Freude, Schmetterlinge im Bauch, Gewissheit - was ist das?
Angst, alles ist beheerscht von Angst.
Dabei muss ich doch die Glückliche spielen. Für ihn. Für meine Freunde. Für mich.
Aber ich kann nicht. Kann dieses eine Mal meine wahren Gefühle nicht wegsperren, wie so oft. Sie nicht einfach überspielen. Sie wollen gezeigt werden, sind schon zu oft in der Versenkung verschwunden.
"Du wirkst unglücklich", meinte er gestern.
Dabei wollte ich ihm doch die heile Welt vorspielen. Ihn glücklich machen. Ihm zeigen, dass ich auch anders kann. Mir zeigen, dass ich auch anders kann.
Er soll das nicht von mir denken. Ich will ihn nicht mit meinem wechselhaften, traurigen, melanchonischen Wesen bedrücken. Ich trage schon genug Last auf meinen Schultern.
Es funktioniert nicht immer gleich alles auf Anhieb
- doch bei mir funktioniert es gar nicht.

Uh. Das hört sich nicht schön an, und sollte dein Freund ( ? ), bzw. sollte nicht DER Freund dazu da sein, um einen die Lasten etwas abzunehmen? Du musst doch nicht alles alleine tragen, wenn ihr die gleiche Straße entlang lauft =/
AntwortenLöschenDas kann ich nach vollziehen, vor allem dass, dass du mit ihm nicht über deine Probleme sprechen kannst.
AntwortenLöschenDas war bei mir genauso, und weiterhin war es ein Grund dafür, warum meine Liebe mich verlassen hat, er konnte das nicht verstehen, dass ich lieber schreibe, anstatt mit ihm zu reden.
Pass auf, dass du ihn damit nicht verletzt. =/ ...
Danke schön, ja die mache ich selber.
=)