Wir waren Essen und danach spazieren.
Nur das Ende war komisch.
Von einem auf den anderen Moment, war die Stimmung dahin.
Ich weiß nicht warum.
Und ich habe mich gleich schon wieder schuldig und schlecht gefühlt.
Weil ich wieder dachte, dass ich ihm nicht das geben kann, was er will/verdient hat.
Und ich weiß nicht was ich tun soll.
Und ich weiß nicht was ich fühlen soll.
Und ich weiß nicht wie es so weiter gehen soll.
Ich will ihn endlich besser kennen lernen. Ihn verstehen.
Ich hasse es, wenn ich etwas nicht weiß, oder nicht verstehe.
Das ist nicht nur in der Schule für mich ein Horror, sondern auch in zwischenmenschlichen Dingen.
Ich verstehe nicht, warum er so handelt. Aber solange ich es nicht verstehe, kann ich mich ihm nicht öffnen.
Und solange ich mich ihm nicht öffnen kann, wird immer irgendwas zwischen uns stehen, und diese Beziehung wird nie einen Punkt erreichen, an dem volles Vertrauen uns umgibt.
Ich weiß, ich verlange viel. Zu viel. Von einer zweiwöchig-andauernden Beziehung.
Aber ich kenne mich. Und manchmal wünschte ich, ich würde mich nicht so gut kennen.
Manchmal wünschte ich, ich wäre dieses naive, unschuldige, 14-jährige Mädchen, dass sich in diesen einen Jungen verliebt.
Manchmal wünschte ich, ich wäre dieses kleine Mädchen, dass Donnerstags Abends im Bett ihrer Mama schlafen darf, und mit ihr vor dem einschlafen "Mord ist ihr Hobby" schaut.
Die Welt wäre in Ordnung. Ich wäre glücklich.

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen