Alors on Danse

Seinen Geruch in der Nase, zu wissen, dass man ihn morgen wiedersieht. Zu wissen, dass man ihn vermisst, ein kleines bisschen. Ein kleiner Fortschritt. Ein kleines Gefühl, das mir aber so viel bedeutet, merkt man doch, dass die Barriere bricht, der Verteidiger Nerven zeigt. 
Es ist verrückt, man freut sich über Kleinigkeiten. Und im Hintergrund die Zweifel über Vergangenes und Kommendes.

Stell dir vor, du bist glücklich. So richtig glücklich, hast einen Freund, weist, dass er dich liebt, dieser tut alles für dich. Was würdest du fühlen?
Schmetterlinge im Bauch, zu tausenden, dieses Gefühl des Verliebtsein, dass man, einmal gespürt, nie wieder vergisst. Sehnsucht nach ihm, nach Liebe, nach Zärtlichkeit und Nähe, Vertrauen.

Ha! Jeder würde so fühlen. Jeder normale Mensch jedenfalls. Und was tue ich?
Ich stelle mir vor, wie unser erster Streit verlaufen würde, ob er ziemlich sauer wäre oder ob er meine vielen Fehler einfach nur hinnimmt und traurig lächelt. Ich stelle mir vor, wie ich mich fühlen würde, wenn er Schluss machen würde. Dieser Abgrund, in den es mich reißen würde, schon wieder.
Ich habe die unterschwellige Angst, dass dies bald passieren wird, dass ich ihm nicht gut genug bin, dass er sich in mir getäuscht hat, dass ich seine Erwartungen nicht erfüllen kann.
Ich hasse es, ich hasse dieses Gefühl, ich hasse mich.
Ich hasse mich dafür, dass ich nicht einfach mal glücklich sein kann, ohne Hintergedanken, ohne mir immer Gedanken über nicht vorhandenes machen zu müssen.
Ich hasse mich, mein Leben, mein Schicksal.

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Ja, in manchen Momenten hasse ich mich. Und doch kommen die Lichtblicke, in denen ich Gott für mein tolles Leben danke, in dem ich ihm dafür danke, dass ich doch noch soviel Glück haben durfte, während das bei anderen nicht so ist/war.

Ich hasse Gefühlschaos, ich hasse verliebt sein, ich hasse dieses Gefühl im Bauch, dass sich bei mir nicht mehr einstellen will, ich hasse M., weil er an allem Schuld ist.

Aber eigentlich hasse ich nichts von alle dem. Eigentlich ist eher das Gegenteil der Fall.
Eigentlich weiß ich nicht was ich fühle.
Und eigentlich will ich nicht so ein verwirrten Unsinn schreiben. Ich will wieder sinnvolle Sachen bloggen, tiefgründige und euch nicht mit meinen komplizierten Gefühlen belästigen.

Ich will doch nur hören, dass das eigentlich normal ist. Dass es sich mit der Zeit einstellt. Sag mir nur einmal, dass ich wieder lieben werde können. Dass ich IHN lieben werde können. Und dass es nicht umsonst war.

Bald wird es besser, ich versprechs'.

2 Kommentare:

  1. Es ist normal. Zumindest für Menschen wie dich und mich(wie ich denke) die zu viel denken. Ich möchte dir nicht zu nahe treten. Desswegen folgt nur dieser eine Satz, der sich in mein Gehirn eingebrannt hat: Lebe für den Moment.

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  2. Das kommt mir alles sehr bekannt vor. Hiermit weißt du, dass es vll. nicht normal ist, aber dass du solch Gedanken nicht allein hast. Ich hatte sie nämlich damals auch. Nur leider haben sie sich, dann während der Beziehung auch nicht verflüchtigt. Sie waren immer, irgendwo da. Und es war belastend. Ich weiß, das hilft dir jetzt sicherlich nicht weiter. Aber du wächst nur aus dieser Situation, wenn du ihm die Chance gibst, dein Herz zu erobern. Und vll. ärgerst du dich eines Tages darüber, dass du es nicht zu gelassen hast, dass dich wer wieder voll ends liebt. Hab ein wenig Mut und ein wenig Vertrauen, auch in dich selbst. Ich bin mir sicher, dass du ein attraktives Mädchen bist. = ) ....

    Hach, das ist alles leichter gesagt, ich weiß.

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