Ich kann nicht mehr.
Ich habe abgeschworen.
Und zwar den männlichen Geschlecht.
Ich habe keine Lust mehr auf unerfüllte Hoffnungen, und unerwiderte Lieben.
Ich habe die Nase voll von Stunden, verbracht mit Gedanken um nur einen Kerl, und tausendfach ervorgeholten Erinnerungen.
Ich will nicht mehr, ich kann nicht mehr, ich mach nicht mehr!
Vorgenommen hab ich es mir schon öfters. Durchgeführt so wirklich noch nie. Aber da war es auch immer nur halbherzig. Doch dieser Entschluss ist mit aller Kraft, die ich aufbringen kann, gefasst worden.
Es hat noch nicht mal einen wirklichen Auslöser gehabt.
Angefangen haben die Gedanken mit einem Gespräch mit L. gestern. (Mit der ich mich übrigends wieder verstehe)
Ich fragte sie, wie es sich bei ihr anfühlt, wenn sie verliebt ist. Sie hat versucht es mir so gut es geht zu beschreiben. Doch mit der Zeit wurde mir klar, dass ich das noch nie so richtig empfunden habe. Außer bei einem. Sozusagen meiner ersten großen Liebe. Seitdem nie wieder. Und das ist schon 2 1/2 Jahre her.
Ich hatte viele Chancen. Viele gutaussehende Kerle, viele Freunde. Ich hab oft versucht mich in jemanden zu verlieben. Es hat nie geklappt.
Ich habe mir oft vorgemacht, dass es so ist. Dass ich verliebt bin. Dass es diesmal geklappt hat.
Tja meine Liebe, "Einbildung ist ja bekanntlich auch eine Bildung", würde jetzt meine innere Stimme sagen.
Und sie hat vollkommen Recht. Blöd nur, dass ich von dieser Art von Bildung ziemlich viel hab. Ich kann mir so gut bestimmte Dinge einreden. Nur irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem ich realisiere, dass es nur Einbildung war und nichts weiter.
Ich hasse mich regelrecht dafür, mir bei jedem neuen Kerl wieder Hoffnungen zu machen. Nicht nur, dass ich mich diesmal verliebe, sondern auch, dass es diesmal klappen könnte.
Ich habe mich schon damit abgefunden, dass er bei mir nicht kommt.
Ohne Jungs geht es sowieso viel leichter. Man hat weniger Sorgen.
Und ich kann mich vollkommen auf meine Karriere bzw Schule konzentrieren.
Ich hätte sowieso keine Zeit. Ich bin dauerbeschäftigt.
Und diesen ganzen Liebeskram braucht man eh nicht.
Ich bin wieder an einem Punkt angekommen, an dem ich versuche mir diese Dinge einzureden.
Ich sollte mich einfach damit abfinden. Fertig, Aus.
Ist doch ganz einfach. Eigentlich.
Dabei schmerzt es total, ansehen zu müssen, wie deine Freunde alle glücklich vergeben sind. Paare im Park. Die Sehnsucht nach Zärtlichkeit, Zuneigung und Liebe.
All das, was eine Beziehung ausmacht.
Am schlimmsten sind diese Träume. Die Träume, die mich in letzter Zeit plagen.
Es wechselt zwischen diesem einen Traum, in dem ich mit meinem, naja sagen wir momentanen "Traumtypen", zusammen bin, und dem Traum in dem meine Ex-freunde/verflossenen ganz durcheinander vorkommen.
Der erste Traum ist am schlimmsten. Weil ich mir genau das wünsche. Mit Ihm.
Ich habe einfach keine Lust mehr. Keine Kraft mehr.
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Diese Phase habe ich auch durch gemacht und irgendwie fühlt es sich total schrecklich an, weil's manchmal wirklich hoffnungslos erscheint. Vorallem diese Träume... So ging es mir auch. Und manchmal musste ich den ganzen Tag darüber nachdenken, es hat mich einfach nicht in Ruhe gelassen.
AntwortenLöschenIch wünsche dir alles Gute und hoffe, dass es dir bald besser geht. Der Frühling steht schon fast wieder vor der Tür... =) Vllt kann dich das ein wenig aufmuntern.
Grüße <3